Google Search Console 2026 – verständlich erklärt

Google Search Console – sie ist wichtig
Die eigene Website ist endlich online. Vielleicht hast du gerade deinen ersten Blogartikel veröffentlicht oder deine Startseite fertiggestellt. Natürlich stellt sich jetzt eine Frage, die fast jeder Starter irgendwann hat:

Woher weiß ich eigentlich, ob Google meine Website überhaupt gefunden hat?
Genau diese Frage habe ich mir damals ebenfalls gestellt. Die Website war erreichbar, alles funktionierte und ich konnte jede Seite problemlos aufrufen. Und jetzt geht’s um GOOGLE. Schließlich bringt die schönste Website wenig, wenn sie in der Google-Suche überhaupt nicht auftaucht.
Viele denken am Anfang, dass Google automatisch alles findet. Neue Webseiten müssen zunächst von Google entdeckt, gelesen und bewertet werden. Erst danach erscheinen sie nach und nach in den Google-Suchergebnissen.
Genau dabei hilft dir die Google Search Console.
Sie ist ein kostenloses Werkzeug von Google. Dort kannst du verfolgen, wie Google deine Website einschätzt. Du erkennst, ob deine Seiten bereits indexiert wurden, über welche Suchbegriffe Besucher auf deine Website gelangen, ob technische Probleme bestehen und wie sich dein Blog/Website Schritt für Schritt entwickelt.
Website – in der Google Search Console anmelden
Bevor die Search Console überhaupt Daten anzeigen kann, musst du deine Website dort einmalig anmelden. Dafür benötigst du lediglich ein kostenloses Google-Konto.
Nach der Anmeldung klickst du auf „Property hinzufügen“ und trägst deine Domain ein. Anschließend möchte Google natürlich sicherstellen, dass die Website tatsächlich dir gehört.
Der erste Schritt: Eine Property anlegen
Wenn du die Google Search Console zum ersten Mal öffnest, wirst du aufgefordert, eine sogenannte Property anzulegen.
Ganz ehrlich: Als ich dieses Wort zum ersten Mal gelesen habe, wusste ich überhaupt nicht, was damit gemeint ist.
Dabei ist die Erklärung eigentlich ganz einfach.
Eine Property ist nichts anderes als deine Website, die du in der Google Search Console verwalten möchtest. Google benötigt diesen Eintrag, damit die Suchmaschine genau weiß, für welche Internetseite später alle Daten gesammelt werden sollen.
Im nächsten Schritt stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl:
Domain und URL-Präfix

Domain oder URL-Präfix – was solltest du auswählen?
Die meisten Einsteiger fahren mit der Domain-Property am besten.
Der Vorteil: Google erfasst deine komplette Website. Ganz gleich, ob jemand deine Seite mit oder ohne „www“ aufruft oder ob später einmal Unterseiten oder Unterverzeichnisse hinzukommen – alles gehört automatisch zu dieser einen Property.
Die zweite Möglichkeit heißt URL-Präfix. Hier wird nur genau die Internetadresse erfasst, die du eingibst. Änderst du später beispielsweise etwas an der Adresse, musst du unter Umständen eine weitere Property anlegen.
Deshalb entscheiden sich heute viele Website-Betreiber direkt für die Domain-Property.
Jetzt muss die Property mit deiner Website verbunden werden
Nachdem du deine Domain als Property angelegt hast, möchte Google noch überprüfen, ob die Website wirklich dir gehört. Erst danach kann die Search Console Daten sammeln.
Auf den ersten Blick wirkt dieser Schritt etwas kompliziert. Google bietet verschiedene Möglichkeiten an, die Website zu bestätigen. Viele Anfänger sehen dort mehrere technische Begriffe und wissen nicht, welchen Weg sie wählen sollen.
Zum Glück gibt es heute deutlich einfachere Lösungen.
Wenn du Rank Math verwendest, kannst du die Verbindung direkt über das Plugin herstellen. Rank Math führt dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung und übernimmt einen großen Teil der Arbeit. Du musst lediglich den Anweisungen folgen und dein Google-Konto bestätigen.
Beispiel Rank Math: Gehe zu Einstellungen > Webmastertools > Rubrik Google Search Console = hier trägst du die Property aus der Google Search Console ein. Dann Speichern!



Noch einfacher funktioniert es mit dem Site Kit by Google-Plugin. Dieses kostenlose Plugin stammt direkt von Google und verbindet deine Website mit wenigen Klicks mit verschiedenen Google-Diensten. Dazu gehören unter anderem die Google Search Console, Google Analytics und PageSpeed Insights. Während der Einrichtung wirst du Schritt für Schritt durch den gesamten Vorgang geführt. Am Ende ist deine Website mit der Search Console verbunden und die ersten Daten können gesammelt werden.
Nach der erfolgreichen Verbindung heißt es zunächst etwas Geduld haben. Bei einer neuen Website erscheinen die ersten Daten meistens nicht sofort. Google muss deine Seiten zunächst besuchen und auswerten. Nach einigen Tagen füllt sich die Search Console dann nach und nach mit den ersten Informationen.
Sitemap nicht vergessen
Direkt nach der Anmeldung gibt es noch einen Schritt, den viele Anfänger übersehen.
Die sogenannte Sitemap. Vielleicht hast du diesen Begriff schon einmal gehört. Eine Sitemap kannst du dir wie ein Inhaltsverzeichnis deiner Website vorstellen. Dort sind alle wichtigen Seiten und Beiträge aufgeführt. Google erhält dadurch einen deutlich besseren Überblick und findet neue Inhalte meistens schneller.
Wenn du WordPress verwendest, brauchst du meistens gar nichts weiter zu tun. Fast alle modernen SEO-Plugins wie zum Beispiel RankMath erstellen eine Sitemap automatisch.
Diese musst du anschließend nur noch in der Google Search Console unter dem Menüpunkt Sitemaps eintragen, mit sitemap_index.xml.
Google Search Console – Startseite

Wenn du die Google Search Console später öffnest, landest du zunächst auf der Übersicht.
Im ersten Moment wirkt diese Seite umfangreich.
Links befindet sich eine lange Navigation mit zahlreichen Menüpunkten. In der Mitte siehst du verschiedene Kästen mit Diagrammen und Informationen. Viele Einsteiger wissen zunächst nicht, wo sie anfangen sollen. Dabei musst du längst nicht alles sofort verstehen.
Im Laufe der Zeit wirst du wahrscheinlich nur einige Bereiche regelmäßig nutzen. Andere wirst du vielleicht überhaupt nicht öffnen.
Google Search Console – Navigation
Der erste Menüpunkt heißt Übersicht. Genau hier landest du nach dem Öffnen der Search Console. Du kannst dir diese Seite wie ein kleines Armaturenbrett vorstellen. Google fasst hier die wichtigsten Informationen deiner Website zusammen.
Du siehst auf einen Blick, ob Besucher über Google auf deine Website gelangen, wie viele Seiten bereits indexiert wurden, ob technische Probleme aufgetreten sind und ob Google irgendwo Handlungsbedarf sieht. Du musst hier normalerweise gar nichts einstellen. Die Übersichtsseite dient hauptsächlich dazu, schnell zu erkennen, ob alles in Ordnung ist.
Statistiken – interessante Zahlen über deine Website
Direkt darunter findest du den Menüpunkt Statistiken. Viele Beginner übersehen ihn zunächst. Dabei liefert er einige interessante Informationen. Hier zeigt Google unter anderem, welche Seiten besonders häufig besucht werden, welche Inhalte sich gut entwickeln, welche Suchanfragen Besucher verwenden und wie sich deine Website insgesamt entwickelt. Gerade nach einigen Monaten erkennst du hier oft sehr schön, welche Artikel besonders erfolgreich geworden sind.
Leistung – ein wichtiger Bereich der Search Console
Wenn du mich fragen würdest, welchen Menüpunkt ich am häufigsten öffne, wäre die Antwort ganz eindeutig: Leistung.
Hier beginnt die eigentliche Arbeit mit der Search Console. Google zeigt dir dort unter anderem, wie oft deine Website in der Google-Suche angezeigt wurde, wie viele Besucher tatsächlich geklickt haben, welche Suchbegriffe verwendet wurden, auf welchen Positionen deine Seiten erscheinen und wie sich alles im Laufe der Zeit entwickelt.
URL-Prüfung – kennt Google deinen neuen Artikel schon?
Diesen Menüpunkt wirst du wahrscheinlich häufiger nutzen, als du heute noch glaubst. Stell dir vor, du hast gerade einen neuen Blogartikel veröffentlicht. Natürlich möchtest du wissen, ob Google diese Seite bereits gefunden hat oder ob sie noch gar nicht bekannt ist.
Genau dafür gibt es die URL-Prüfung.
Du kopierst einfach die Internetadresse deines Artikels in das Suchfeld ganz oben der Search Console. Wenige Sekunden später zeigt dir Google verschiedene Informationen an.
Zum Beispiel: Ist die Seite bereits im Google-Index? Kann Google sie problemlos lesen? Gibt es technische Probleme? Wann wurde die Seite zuletzt überprüft?
Gerade bei neuen Artikeln erscheint häufig der Hinweis, dass die Seite noch nicht indexiert wurde. Das ist zunächst völlig normal. In diesem Fall kannst du mit einem Klick die Indexierung beantragen. Damit bittest du Google, sich diese Seite möglichst bald anzuschauen.
Seiten – welche Inhalte kennt Google bereits?
Unter dem Menüpunkt „Seiten“ findest du eine der wichtigsten Übersichten. Hier zeigt dir Google, welche Seiten bereits im Suchindex gespeichert wurden und welche noch fehlen. Im Idealfall wächst die Zahl der indexierten Seiten mit jedem neuen Artikel langsam an. Tauchen hier jedoch viele ausgeschlossene oder fehlerhafte Seiten auf, lohnt sich ein genauer Blick. Allerdings solltest du dich davon nicht verrückt machen lassen.
Viele Starter erschrecken sich, wenn dort plötzlich einige ausgeschlossene Seiten erscheinen. Oft steckt überhaupt kein Problem dahinter. Google schließt unter anderem automatisch Archivseiten, Suchseiten oder doppelte Inhalte aus. Das ist völlig normal und sogar sinnvoll. Interessant wird dieser Bereich erst dann, wenn wichtige Blogartikel fehlen oder Google technische Fehler meldet.
Entfernen – wenn eine Seite aus Google verschwinden soll
Dieser Menüpunkt wird zum Glück nur selten benötigt. Manchmal kommt es jedoch vor, dass eine Seite versehentlich veröffentlicht wurde oder nicht mehr in den Suchergebnissen erscheinen soll. Über Entfernen kannst du Google bitten, bestimmte Seiten vorübergehend aus den Suchergebnissen auszublenden.
Für normale Blogger spielt dieser Bereich meist keine große Rolle. Gut ist aber zu wissen, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt.
Core Web Vitals – warum Google auf Geschwindigkeit achtet
Allein der Name klingt schon technisch. Tatsächlich geht es hier um etwas ganz Einfaches. Google möchte, dass Webseiten schnell laden und angenehm zu bedienen sind. Deshalb überprüft die Search Console unter anderem: Wie schnell erscheint der Inhalt? Reagiert die Website zügig? Verschiebt sich beim Laden plötzlich das Layout?
Falls hier Probleme auftreten, informiert dich Google darüber. Gerade neue WordPress-Websites schneiden oft schon recht ordentlich ab, besonders wenn ein modernes Theme und schnelle Bilder verwendet werden. Schau gelegentlich hinein, aber mach dich am Anfang nicht verrückt. Viel wichtiger sind zunächst gute Inhalte.

HTTPS – Sicherheit gehört heute einfach dazu
Unter HTTPS kontrolliert Google, ob deine Website sicher verschlüsselt, und erreichbar ist. Erkennbar ist das später auch am kleinen Schloss neben der Internetadresse im Browser. Heute gehört eine verschlüsselte Verbindung praktisch zum Standard. Fast jeder Hosting-Anbieter stellt kostenlose SSL-Zertifikate zur Verfügung. Wenn dieser Bereich keine Probleme meldet, musst du normalerweise überhaupt nichts weiter unternehmen.
Navigationspfade
Die sogenannten Navigationspfade helfen Google dabei, die Struktur deiner Website besser zu verstehen. Viele WordPress-Themes und SEO-Plugins erzeugen diese Informationen automatisch. Falls hier einmal Hinweise erscheinen, besteht meistens kein Grund zur Sorge.
Sicherheit und manuelle Maßnahmen – hoffentlich bleibt dieser Bereich immer leer
Diesen Menüpunkt wirst du wahrscheinlich nur sehr selten öffnen.
Sollte Google Schadsoftware entdecken oder gegen die Richtlinien verstoßen worden sein, erscheint hier eine entsprechende Meldung. Bei einer normalen Website wirst du dort hoffentlich niemals etwas sehen. Trotzdem lohnt sich gelegentlich ein kurzer Blick. Keine Meldung bedeutet in diesem Fall eine gute Nachricht.
Menüpunkte – also keine Sorge
Als ich die Search Console zum ersten Mal geöffnet habe, dachte ich, ich müsste sofort jeden einzelnen Bereich verstehen. Die meisten Blogger nutzen regelmäßig nur wenige Bereiche. Dazu gehören vor allem die Leistungsübersicht, die URL-Prüfung, die Seitenübersicht und gelegentlich die Sitemap. Alles andere lernst du mit der Zeit ganz automatisch kennen.
Genau deshalb solltest du dich von der Vielzahl der Menüpunkte nicht einschüchtern lassen. Die Search Console ist kein Programm, das man an einem Nachmittag vollständig beherrschen muss. Sie begleitet dich während der gesamten Zeit, in der du deine Website betreibst – und mit jeder neuen Erfahrung wirst du auch ihre Funktionen besser verstehen.
Lass dich also von der langen Menüleiste nicht einschüchtern. Am Anfang wirken die vielen Begriffe deutlich komplizierter, als sie tatsächlich sind. Mit der Zeit wirst du merken, dass du immer wieder dieselben Bereiche nutzt. Genau wie bei WordPress oder jeder anderen neuen Software kommt die Sicherheit ganz automatisch. Niemand muss am ersten Tag jede Funktion der Google Search Console beherrschen.
Google Search Console – eine Zusammenfassung
Wenn du deine Website bei Google sichtbar machen möchtest, gehört die Google Search Console unbedingt dazu. Sie kostet nichts und hilft dir dabei, deine Website besser zu verstehen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.
Für den Einstieg reichen diese wenigen Schritte völlig aus:
✓ Ein Google-Konto anlegen
Ohne ein Google-Konto kannst du die Search Console nicht nutzen.
✓ Eine neue Property erstellen
Lege deine Website als neue Property an. Für die meisten Einsteiger ist die Domain-Property die beste Wahl, weil damit die komplette Website erfasst wird.
✓ Die Website mit Google verbinden
Am einfachsten funktioniert das über Plugins wie Rank Math oder Site Kit by Google. Beide führen dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung und ersparen dir viele technische Einstellungen.
✓ Die Sitemap einreichen
Dadurch findet Google neue Seiten und Blogartikel häufig schneller.
✓ Etwas Geduld haben
Nach der Einrichtung erscheinen die ersten Daten nicht sofort. Google muss deine Website zunächst besuchen und auswerten. Das kann einige Tage dauern.
✓ Regelmäßig hineinschauen
Die Google Search Console zeigt dir unter anderem, wie oft deine Seiten bei Google angezeigt werden, über welche Suchbegriffe Besucher auf deine Website gelangen und ob technische Probleme bestehen.
Klingt zunächst kompliziert, sehr viele Informationen. Aber, nach und nach gewinnst du mit Übung die Erfahrung und auch die Routine.
